Leitentscheid des Schweizer Bundesgerichts zu Fragen der örtlichen Zuständigkeit von Schlichtungsbehörden

In einem neuen, am 20. Mai 2020 veröffentlichten Leitentscheid vom 17. März 2020 mit der Geschäftsnummer 4A_400/2019 (Entscheid hier) hat das Bundesgericht verschiedene, in der Lehre umstrittene Fragen zur örtlichen Zuständigkeitskontrolle durch Schlichtungsbehörden / Gerichte entschieden. Im Sinne von stark komprimierten Kernaussagen hat das Bundesgericht in seinem neuen Leiturteil folgendes entschieden: (1) Auch, wenn der

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Neuer zivilprozessualer Leitentscheid des Bundesgerichts: Aktenschluss im summarischen Verfahren

Mitte Juli 2020 hat das Schweizer Bundesgericht (BGer) einen neuen Leitentscheid veröffentlicht (Urteil 5A_366/2019 vom 19.6.2020), in dem es die zivilprozessual praxisrelevante Frage nach dem Aktenschluss im summarischen Verfahren, in dem eine mündliche Verhandlung stattfindet oder ausnahmsweise ein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt wird, dahingehend beantwortet, dass in diesen Fällen der Aktenschluss erst nach dem zweiten Schriftwechsel /

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New Swiss Federal Tribunal Judgment regarding Challenge to Jurisdiction of Swiss Arbitral Tribunal

Yesterday, the Swiss Federal Tribunal (SFT) published a new judgment regarding an appeal filed with it against an arbitral award issued by a Swiss arbitral tribunal seated in Geneva (judgment 4A_12/2019 dated 17 April 2020, written in French), which contains a noteworthy consideration in relation to a challenge to the arbitral tribunal’s jurisdiction. In a strongly condensed

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Solo: So what?

In earlier articles, I have pointed out to all readers who are not familiar with the Swiss civil procedural system that the size of a law firm is, save for rare exceptions, not an issue when it comes to being represented by counsel in commercial litigations before Swiss courts. I have explained the legal and

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Gewährleistung bei Immobilien – Fluch oder Segen?

(Erschienen im WEKA Newsletter Bau- und Immobilienrecht/März 2020) Die Gewährleistung bei Immobilien erweist sich in der Praxis regelmässig als Fluch und weniger als Segen. Oftmals stellt die Durchsetzung der Mängelrechte einen steinigen Weg dar und erfordert aufseiten des Bauherrn Durchhaltevermögen, fachkundige Unterstützung sowie finanzielle Ressourcen. Zum vollständigen Beitrag (bitte anklicken)

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About the settlement culture in Swiss commercial disputes

Recently, I represented a corporate client in settlement negotiations related to a multi-million CHF claim. The negotiations were terminated with the conclusion of a settlement, as many or probably even most Swiss commercial disputes are, and this further experience of successful settlement negotiations made me think about the question why it is that the settling

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Leitentscheid des Schweizer Bundesgerichts betreffend Schlussplädoyers

Kürzlich hat das Schweizer Bundesgericht einen neuen Leitentscheid veröffentlicht, mit dem es eine zivilprozessrechtliche Streitfrage entschieden hat (Urteil 4A_328/2019 vom 9.12.2019). Die einschlägige, in der Lehre umstrittene Streitfrage betrifft die Auslegung von Art. 232 ZPO. Gemäss dem ersten Absatz von Art. 232 ZPO können die Parteien nach Abschluss der Beweisabnahme zum Beweisergebnis und zur Streitsache

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The critical importance of writing skills in Swiss commercial litigations

It caught my attention that two recent, consecutive issues of the Swiss Bar Association’s monthly journal Anwaltsrevue contain articles, written by Swiss court personnel, on the drafting of legal briefs. The first article, written by Andreas Schneuwly, clerk at the Commercial Court of the Canton of Aargau, has the title “Lange Rechtsschriften – Wieso? Und

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Interessanter Entscheid des Handelsgerichts Zürich zu reziproken Gerichtsstandsvereinbarungen

Ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich (Handelsgericht Zürich) vom 9. Januar 2019, das die Geschäftsnummer HG160067-O trägt, enthält interessante Ausführungen zu reziproken Gerichtsstandsvereinbarungen. Als reziprok werden Gerichtsstandsvereinbarungen bezeichnet, nach denen in Abhängigkeit von der Parteirollenverteilung jeweils der allgemeine Gerichtsstand der beklagten Partei als Forum gilt (Urteil HGl60067-O, S. 15). Mit anderen Worten:

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